HCL Vogt gegen HC Lustenau

Die Vogter Herren sind aktuell weit von ihrem Leistungsniveau entfernt und haben mit dem HCL aus Vorarlberg ein dickes Brett zu bohren.

Derzeit eint beide Vereine nur das HCL im Namen, nicht der augenblickliche Tabellenstand. Hier sind die Gäste bereit die Tabellenspitze zu erobern und Vogt sucht den Anschluss zum Mittelfeld.

Das diese Aufgaben gegen die kampferprobten Nachbarn schwer fallen wird, ist im Vogter Lager durchaus angekommen. Die Lustenauer spielen einen körperbetonen und dynamischen Handball und haben ihre Stärken im Rückraum.

Gerne erinnert man sich an das letzte Heimspiel welches nach langer Führung des HCL sehr knapp und unglücklich verloren wurde. Die Gäste hatten einen gut aufgelegten Goali im Kasten welcher mehrere Großchancen zerstörte.

An diese Leistung müssen die Vogter sicher erinnern und den vielen Zuschauern zeigen warum ihre Abwehr eine der besten in der abgelaufenen Saison war. Dazu braucht es eine enorme Steigerung vom Torwart bis zum Linksaußen. Mut, Wille und Entschlossenheit sind die Tugenden an denen gearbeitet werden muss. Das junge Team tut sich schwer, hadert mit der Chancenausbeute und kommt allzu selten in eine gute Abwehrformation. In Laupheim offenbarten sich unsere Schwächen und Einstellung, hier muss die Mannschaft ansetzen . Während der Woche wurden viele Einzelgespräche geführt, das Training entsprechend ausgelegt und klar kommuniziert.

Mit Rückkehrer Hannes Weber und Stephan Culjak hat der Vogter HCL Optionen für den Angriff bekommen. David Merturi als Abwehr-Ass fehlt als Schlüsselspieler weiterhin, hier sehen wir mit Adrian Steinhauser einen heranwachsenden Zupacker. Noah Fiederle als Young-Goali fehlte über die Woche mit „habe Rücken“, bis Spielbeginn war der Einsatz fraglich. Bekanntlich spielen die Vogter bei Heimspielen und dem tollen Publikum im Rücken entfesselt auf und können jeden Gegner fordern. Also Jungs, Krönchen richten und Attacke.

 

Vorbericht Lustenau 28.11.22

Werden die Ansagen des Trainers verstanden und umgesetzt?